Corona. Und jetzt? – Der Podcast: NRW-Schulministerin Gebauer im Interview über das neue Schuljahr

Wir stehen kurz vor den Sommerferien in NRW und wir blicken auf ein turbulentes Corona-Schuljahr zurück. Mit Maskenpflicht, sogenannten Popeltests, dann kamen die Lollitest. Dazu gab es eunige Zeit nur Distanzunterricht, gepaart ab und zu mit etwas Präsenzunterricht und wiederum eine lange Zeit Wechselunterricht. Es war viel los und wir fragen uns auch: Wie wird wohl das kommende Schuljahr nach den Sommerferien starten? 

José Narciandi redet darüber mit NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und stellt ihr Fragen, die ihr geschickt habt.

Wie sieht das kommende Schuljahr aus?

Viele Fragen beschäftigen sich mit dem kommenden Schuljahr. Denn noch ist die Pandemie schließlich nicht ganz beendet, viele Kinder und Jugendliche werden vor dem Start nicht geimpft sein. Ob zum Beispiel nur geimpfte Kinder dann zurück in die Schulen dürften, lautet eine Frage einer Hörerin. Hierauf antwortet Gebauer genauso wie zu weiteren Anliegen von euch.

Land gegen den Bund

In Sachen Schulschließungen war schon im Laufe des vergangenen Schuljahres deutlich zu erkennen, dass die CDU/FDP-Landesregierung andere Vorstellungen als der Bund hatte. Während Gebauer gerne die Schulen häufiger offen gelassen hätte, waren Kanzlerin Angela Merkel und die Bundesregierung dagegen. Auch für das neue Schuljahr könnte diese Debatte noch einmal hitziger werden.

Das gesamte Interview könnt ihr euch hier in der neuen Episode von „Corona. Und jetzt?“ anhören.

Corona. Und jetzt? – Der Podcast: Wie urlaubsreif sind wir?

Großes Interesse an Urlaubsbuchungen im Norden: Nachdem ohnehin Schleswig-Holstein aufgrund hervorragender Corona-Infektionszahlen das Bundesland für Touristen fast vollständig öffnet, ziehen auch Niedersachsen und Bayern nach. Urlaub außerhalb NRWs ist also bald schon wieder möglich.

Urlaub in der Corona-Pandemie: Ein Hotelchef aus Mecklenburg-Vorpommern berichtet

In den Tourismuszentralen der Inneren Lübecker Bucht, der Schleiregion, des Kreises Nordfriesland und der Gemeinde Büsum laufe nach Angaben der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein beispielswiese die Telefone heiß. Auch auf Rügen in Mecklenburg-Vorpommern bereitet man sich auf einen Ansturm vor. Dort arbeitet Boris Bergen, der Gästehäuser und Ferienwohnungen bewirtschaftet. Was er für Gedanken zur Perspektive hat, wie er die Situation für Geimpfte und nicht geimpfte Personen einschätzt und ob es Sinn macht, vorerst nur Touristen aus dem eigenen Bundesland zu begrüßen, das erklärt er José Narciandi im Interview in der neuen Episode.

Corona. Und jetzt? – Der Podcast: Impftempo, Privilegien und Elternfrust

Das Impfen beherrscht die Debatten auf Bundes- aber auch Landesebene. Viele Themenpunkte sorgen für Diskussionen. Gleichzeitig haben wir mit einer frustrierten Mutter gesprochen, die gegenüber NRW-Schulministerin Gebauer mal Dampf ablassen möchte.

Ein Prozent aller NRW-Bürger an einem Tag verimpft

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte am Mittwoch den Landtag zu unterrichten. Dabei ging es ihm zum einen darum, klarzustellen, dass er die Brücke zum Sommer und zum nahen Ende der Pandemie weiter aufrechterhalten lassen möchte. Mit vier Eckpfeilern: „einem konsequenten Lockdown, einer Steigerung der Impfquote, flächendeckende Tests und digitale und effiziente Kontaktnachverfolgung.“

Außerdem erklärte Laschet, dass in NRW am Mittwoch rund 180.000 Dosen verabreicht werden konnten. „Das ist ein Prozent der Bevölkerung und das ist ungefähr das Impftempo, das die USA an einem Tag haben“, so Laschet im Landtag. Rund 18 Millionen Menschen leben bekanntlich bei uns in NRW. Die Opposition hielt von diesen Ansagen wenig, aber darauf gehen wir in der neuen Podcast-Folge konkret ein.

In sozialen Brennpunkten soll vermehrt geimpft werden

Angesichts hoher Corona-Infektionen in einigen Kölner Stadtteilen Schwerpunktaktionen für sozialen Brennpunkte angekündigt. „Mich hat besonders das Beispiel aus Köln beeindruckt. Köln-Chorweiler Inzidenz 500, Köln-Hahnwald Inzidenz 0“, sagte Laschet am Mittwoch im Landtag in Düsseldorf. „Da wo Menschen in beengteren Wohnverhältnissen leben, ist die Gefahr sich anzustecken größer als bei jemanden, der in einem großzügig angelegten Einfamilienhaus wohnt.“ Daraus entstehe eine soziale Frage. „Und deshalb müssen wir jetzt hier auch einen besonderen Schwerpunkt setzen, dass geimpft werden muss dort, wo Menschen enger zusammenleben als anderswo“, betonte Laschet.

Der Frust bei den Eltern ist groß

Nadine Jacobströr (aus Gelsenkirchen), Mutter von drei schulpflichtigen Kindern, ist in den vergangenen zwei Wochen mit einem Video, das sie spontan bei Facebook gepostet hat, im Netz ziemlich viral gegangen. Sie hat sich, als nach den Osterferien die Landesregierung angekündigt hatte, dass die Kinder sich in der Schule nun zwei mal die Woche auf Corona testen müssen einfach den Kaffee auf, wie sie uns hinterher sagte: „Ich habe mir das angeguckt und gedacht: Das kann doch nicht sein. Das Grundrecht auf Bildung ist an Voraussetzungen geknüpft und das finde ich schwierig.“ Was sie sonst noch José Narciandi zu erzählen hatte, erfahrt ihr in der Episode.

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