Hasselhoff gegen Corona: Das Corona Update vom 8. Juni 2021

Glückwunsch an das kleinste der 16 Bundesländer – Bremen hat zwar keinen Erstligisten mehr, aber als erstes Bundesland hat Bremen mehr als die Hälfte seiner Bevölkerung gegen Corona geimpft, und ein Viertel der Bremerinnen und Bremer haben sogar schon die Zweitimpfung erhalten.

Gute Nachrichten für Studierende

Die Hochschulen und Universitäten in Nordrhein-Westfalen können angesichts der positiven Entwicklung der Corona-Lage nun schrittweise in den Präsenzbetrieb zurückkehren. Es gibt natürlich Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, wie ein negativer Corona-Test und um den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, können die Hochschulen Personenhöchstzahlen für Veranstaltungen festlegen heißt es vom Wissenschaftsministerium. Spätestens mit dem Beginn des Wintersemesters könnte der Präsenzbetrieb aber wieder zur Regel werden.

Abruptes Urlaubsende für viele Briten 

Mitten im schönsten Portugal-Urlaub hat eine Entscheidung in der Heimat, tausende britische Touristen kalt erwischt. Ihre Feriendestination ist von der Regierung in London, nach nur drei Wochen wieder von der grünen Liste gestrichen worden. Länder auf der grünen Liste dürfen die Briten wieder bereisen, ohne bei der Rückkehr in Quarantäne zu müssen. Gesundheitsminister Matt Hancock sagte bei sky-news, Portugal jetzt wieder von der Liste zu streichen habe er nicht gern getan, aber die Regierung sei absolut entschlossen, Großbritannien vor neuartigen Virus-Varianten aus Übersee zu schützen. Für die britischen Urlauber in Portugal hieß das am Wochenende Urlaub abbrechen, umbuchen und zurückfliegen bevor die Regelung heute in Kraft trat, und sie für zehn Tage hätten in Quarantäne gehen müssen.

Baywatch-Star wirbt für Impfung

Einen internationalen Promi bringt das Bundesgesundheitsministerium an den Start. David Hasselhoff, der ja in Deutschland immer noch ein Welt-Star ist, beteiligt sich an der Impf-Werbekampagne #Ärmelhoch. Die Geschichte geht so: der Impffluencer, bekannt für seine Hauptrollen in Baywatch, Knight Rider und dem Fall der Berliner Mauer hat lange nach der Freiheit gesucht und sie nun dank seiner Corona-Impfung gefunden. Muss der Knight Rider nur noch ein Problem lösen: KITT, besorg mehr Impfstoff!

Bundes-Notbremse kommt und Testpflicht am Arbeitsplatz: Das Corona Update vom 13. April 2021

Die Bundesregierung hat die Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Damit sollen bundesweit einheitliche Einschränkungen für Corona-Hotspots auf den Weg gebracht werden.

Schluss mit Unklarheit, was ist erlaubt was nicht. Die Bundes-Notbremse kommt. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnet sie als überfällig: „Die Notbremse ist dann nicht mehr Auslegungssache, sondern sie greift automatisch.“ Bei einer Inzidenz von über 100 greifen künftig harte Maßnahmen. Kontaktbeschränkungen, Schließungen von Geschäften, Kultur- und Sporteinrichtungen, nächtliche Ausgangssperren, so der Plan, sagt Merkel. Nächtliche Ausgangssperre bedeutet, dass wir von 21 Uhr bis 5 Uhr früh zu Hause bleiben müssen. Die Bundes-Notbremse soll ein Instrument sein, um die dritte Corona-Welle zu brechen.

Merkel: Sorge um Krankenhaus-Personal

Die Kanzlerin sorgt sich um das Personal in den Krankenhäusern. Abzuwarten, bis alle Intensivbetten belegt seien, wäre zu spät, sagte sie. „Wir dürfen die Ärzte und Pfleger, (…) nicht alleine mit dieser Herkules-Aufgabe lassen. Wir dürfen sie nicht im Stich lassen, wir müssen ihnen helfen.“ Die Gesetzesvorlage muss aber noch den Bundestag und den Bundesrat passieren, dies soll in einem beschleunigten Verfahren geschehen.

  „Ich kann aus meiner Perspektive nur sagen: Je schneller es geht, umso besser das natürlich ist – sowohl im Bundestag als auch dann im Bundesrat.“ Die Gesetzesänderung ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig.

Testpflicht am Arbeitsplatz

Was heute auch beschlossen wurde ist die Testpflicht am Arbeitsplatz. Die hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil angekündigt. Konkret heiße das, Arbeitgeber*Innen müssten mindestens einmal pro Woche einen Antigen-Schnelltest anbieten, für alle Mitarbeiter*Innen die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, so Heil.

Probleme beim Johnson & Johnson-Impfstoff?

Der Impfstoff von Johnson & Johnson droht in Verruf zu geraten. Gesundheitsbehörden in den USA fordern, vorerst niemanden mehr damit zu impfen. Die „New York Times“ berichtet, innerhalb von zwei Wochen habe es sechs Fälle von Blutgerinnseln gegeben. Es handele sich ausschließlich um Frauen im Alter zwischen 18 und 48 Jahren. Eine der Frauen sei gestorben, eine Zweite befinde sich in einem kritischen Zustand. Laut „New York Times“ sind fast sieben Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft worden. Nach Deutschland sollen bis zum Sommer gut 10 Millionen Dosen geliefert werden. Anders als die anderen Impfstoffe muss der von Johnson & Johnson nur einmal gespritzt werden.

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