Corona Update der Podcast
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Harte Strafen bei Regelverstoß an Karneval: Das Corona Update vom 22. Februar 2022

1,62 Milliarden Euro – so groß ist der Schaden, den Corona auch in diesem Jahr wohl im Karneval verursachen wird. Und damit nochmal größer als letztes Jahr. Das hat das Institut der deutschen Wirtschaft ausgerechnet. Abgesagte Rosenmontagszüge und stornierte Karnevalssitzungen hauen da bei Gastronomen, Hoteliers und Kostümverleihern ordentlich rein.

Infektionszahlen sinken weiter

In NRW gehen die Coronazahlen weiter runter. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 1.189. Und während wir uns gedanklich auf ein Ende der Pandemie einstellen, spricht Bundesgesundheitsminister Lauterbach schon wieder von aber was ist, wenn es im Herbst wieder losgeht. Aber er hat ja recht und deshalb kämpft er weiter für eine allgemeine Impfpflicht: Die helfe nicht mehr in der aktuelle Omikron Welle aber eben im Herbst, wenn vielleicht neue Varianten auftauchen.

Schnelltest deutliche weniger aussagekräftig bei Omikron

Stäbchen in die Nase – Viertelstunde warten – ein Strich – alles klaro – auf geht’s…. so wars bisher mit den Schnelltests. Jetzt haben Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität aber rausgefunden, dass bei Omikron viele Schnelltests einfach nutzlos geworden sind oder sogar gefährlich, wenn man das Ergebnis als Freifahrtschein benutzt. Während viele Tests die Deltavariante noch richtig angezeigt haben, könne man denen bei der Omikronvariante nicht mehr blind vertrauen, sagen die Forscher. Sie fordern deshalb, es sollte eine Liste von Tests geben, die auch Omikron sicher erkennen können.

Bei Karneval wird durchgegriffen

In Köln wird an Karneval hart durchgegriffen. Das hat Oberbürgermeisterin Reker angekündigt. Wer sich nicht an die 2G-Plus Regel hält, muss 250 Euro zahlen – Wirte müssen bis zu 5000 Euro zahlen, wenn sie nicht kontrollieren.

Weniger Hektik nach der Pandemie?

Die Corona Pandemie hat uns verändert. Das an sich überrascht weniger aber das WIE irgendwie schon. Nach einer Studie der MHPlus Krankenkasse fürchtet sich nämlich vor allem bei den jungen Menschen jeder zweite davor, dass die Hektik aus der Vor-Corona-Zeit wiederkommt. Dadurch, dass wir gar nichts mehr machen durften und konnten, hätten viele Kraft gesammelt und wollen auch in Zukunft achtsamer und bewusster Leben.